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Demenz: Frühwarnzeichen neu entdeckt?
23.08.2017

Wie die HuffPost berichtet haben die Forscher neue Frühwarnzeichen für Demenz entdeckt. So lässt sich bereits im Frühstadium  feststellen,  ob man diese Anzeichen hat. Diesen Forschungen zufolge lassen sich Gerüche schlechter unterscheiden.  Mit anderen Worten: Ein veränderter Geruchssinn könnte ein Frühwarnzeichen für diese Krankheit sein.
 
Allerdings haben die Wissenschaftler schon längst vermutet, dass das Nachlassen des Geruchssinns auf eine beginnende Alzheimer-Erkrankung hinweisen kann.  “Wissenschaftler untersuchen bereits seit über 30 Jahren den Zusammenhang zwischen dem Verlust der Gedächtnisleistung und der Unfähigkeit mancher Patienten, verschiedene Gerüche unterscheiden zu können", kommentierte die Leiterin der Studie, Marie-Elyse Lafaille-Magnan,  Sie haben festgestellt, dass bei der Demenz zuerst die Riechzellen zerstört werden.  Auch während der Untersuchung wurde deutlich, dass Menschen, die Gerüche schlecht unterscheiden konnten, mehrere Symptome für Alzheimer hatten.
 
"Wir sind die Ersten, die eindeutig nachweisen konnten, dass die nachlassende Fähigkeit, Gerüche identifizieren zu können, im direkten Zusammenhang mit Biomarkern steht, die auf das Fortschreiten der Krankheit hindeuten", so Lafaille-Magnan. “Diese Erkenntnis macht insofern Sinn, da bereits bekannt ist, dass die Krankheit  zuerst Gehirnstrukturen wie den Riechkolben befällt, der mit dem Geruchssinn und dem entorhinalen Kortex verbunden ist. Und der hängt wiederum mit dem Gedächtnis und der Fähigkeit, Gerüche zu benennen, zusammen”, zitiert die HuffPost die Forscherin.

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