Leben
Kommt der größte Crash aller Zeiten
01.04.2020

In dem 2019 veröffentlichtem Bestseller „Der größte Crash aller Zeiten“ prophezeiten Mark Friedrich und Matthias Weik bereits einen sicheren Systemzusammenbruch. 
Schon in seiner früher Phase lässt der Coronavirus-Crash Anleger bluten und treibt unzählige Klein- und Mittelständische Unternehmen in die Pleite. 
In einem Artikel der BÖRSE am Sonntag erklärt Friedrich, warum die geplanten Soforthilfen nur ein Tropfen auf den heißen Stein sind, welche Maßnahmen tatsächlich helfen würden, bis wohin der DAX jetzt fallen könnte und warum wir durch die Krise ein faireres Wirtschaftssystem etablieren werden.

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In dem Beststeller „Der größte Crash aller Zeiten“ prophezeien Sie der Wirtschaft 2023 einen Systemzusammenbruch. Nun könnte die Weltwirtschaft schon im Jahr 2020 kollabieren. Haben Sie sich geirrt? 

 Nein, ganz im Gegenteil. Ich habe im Buch geschrieben, dass bis spätestens 2023, aufgrund unserer Recherche, Analysen und Modellen, der Crash kommt. Richtig lag ich im Buch auch mit dem Start der Krise: 2020, beginnend mit einer Rezession.
Milliardenhilfen und ein Nachtragshaushalt sollen den Absturz der Wirtschaft abwehren und das Gesundheitssystem schützen, sagt Finanzminister Scholz zum Hunderte Milliarden schweren Rettungspaket. Der Bund will 156 Milliarden neue Schulden machen. 

DIE NOTENBANKEN sind am Ende!

Etwa ein Drittel davon ist für Hilfen für Soloselbständige und Kleinstunternehmen vorgesehen. Kommen wir damit durch die Krise?

Ich würde es mir wünschen aber ich denke nicht. Wenn innerhalb der nächsten zwei bis vier Wochen ein Gegenmittel gegen das Coronavirus gefunden wird oder auf wundersame Art und Weise das Virus gestoppt wird, dann wäre dies eventuell möglich, aber die Chancen schwinden mit jedem Tag. Parallel steigert sich der Rattenschwanz an Kollateralschäden in Milliardenhöhe. Man darf nicht vergessen, dass neben Einkommenseinbußen auch die Steuereinnahmen drastisch zurück gehen werden. Zudem wird der längst überfällige Reinigunsprozess stattfinden und viele Zombieunternehmen Pleite gehen – aber auch andere und gesunde Firmen geraten in Schieflage.

Freiheits- und Eigentumsrechte bedroht! Droht Sozialismus?

Wie sollte das Wirtschaftssystem nach der Corona-Krise wiederaufgebaut werden?

Wir stehen vor dem größten Paradigmenwechsel der letzten 100 Jahre. Wir werden in wenigen Wochen in einer komplett neuen Welt aufwachen. Unser jetziges Geld- und Wirtschaftssystem befindet sich im Endspiel. Wir werden wieder ein gedecktes und digitales Geldsystem bekommen.
Wer kann, arbeitet im Homeoffice. Wie sieht ihr Arbeitsalltag derzeit aus?
Aus der persönlichen Honorarberatung ist jetzt eine komplett digitale geworden. Heißt: Wir telefonieren und halten viele Videokonferenzen ab. Da wir allerdings weltweit Kunden haben, hat sich nicht wirklich viel für mich verändert. Auch die Videos für den YouTube-Kanal werden weiterhin im Studio produziert.