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Deutsche Parteien wollen die Kirchen nicht mehr finanziell unterstützen

Seit Jahren geht die Zahl der Kirchenaustritte in Deutschland nach oben. Das bedeutet für die Kirche nicht nur den Glaubensverlust der Menschen, sondern auch Finanzverluste wegen fehlender Kirchenbeiträge. Nun will auch der Staat die Glaubensträger nicht lange unterstützen. 14 Bundesländer, Hamburg und Bremen beteiligen sich nicht daran, zahlen jedes Jahr die Millionenbeträge an die beiden großen Kirchen. Und das sind keine Mitgliedsbeiträge oder Gelder der Sozialkassen der Caritas und Diakonie, die für die Bildungszwecke oder Sanierungen von Kirchen dienen sollen. In der Reformationszeit und verstärkt im 19. Jahrhundert waren die Kirchen dazu verpflichtet, zahlreiche Güter und damit Einnahmequellen an die staatliche Gewalt abzutreten. Die Staatsgewalt verpflichtete sich gegenseitig dazu, den Kirchen Ausgleichszahlungen für deren Verluste zu leisten. Dagegen wollen nun FDP, Die Grünen und Linken vorgehen.