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Flüchtlingsdrama in Griechenland — Das ist erst der Anfang
12.09.2019

Nach der Ankunft von weiteren hunderten von Migranten auf der griechischen Insel Lesbos hat die  Regierung in Athen die Verlegung von rund 1.000 Menschen aus einem Flüchtlingslager auf das Festland angekündigt. Das hoffnungslos überfüllte Lager ist für die Aufnahme von etwa 3.000 Menschen geeignet - aktuell harren jedoch mehr als 10.000 Menschen zusammengepfercht auf engstem Raum, darin aus, unter ihnen fast 1.000 Minderjährige und Kinder.

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EU-KOMMISSION: Griechenland soll mehr Flüchtlinge abschieben

Berichten zufolge ruft Griechenland die Türkei bereits geraume Zeit lang dazu auf, ihren Verpflichtungen nachzukommen und die Einreise der Migranten nach Griechenland zu unterbinden. Der türkische Botschafter wurde bereits mehrmals wegen der Causa ins Außenministerium in Athen einbestellt. Jedoch mit nur moderatem Erfolg- der Flüchtlingsstrom auf die griechische Inseln reisst nicht ab, so hatten mehr als 500 Flüchtlinge tags zuvor von der Türkei aus übergesetzt. 

Die Türkei hatte sich seinerzeit verpflichtet die Migranten zu beherbergen, dafür nehmen die EU-Staaten der Türkei schutzbedürftige Flüchtlinge aus Syrien ab und finanzieren Hilfen für in der Türkei lebende Flüchtlinge.

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Berlin und UNHCR besorgt über "trostlose" Lage auf Ägäis-Inseln

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Die Situation wird weiter Beobachtet, es sei jedoch deutlich gesagt, dass die aktuellen Zahlen derer auf der griechische Insel anlanden weitaus geringer sind als beispielsweise 2015. Hier hatte es auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise Tage gegeben, an denen rund 7.000 Migranten über die Türkei griechische Inseln erreichten.

 

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