Kinderschänder Epstein ist aufgehängt in seiner Zelle gefunden worden – war es kein Selbstmord?
12.08.2019

Der prominente US-Investor und Sexualstraftäter Jeffrey Epstein war verbandelt mit Prominenten und der US-Elite. Dass er sich nun in einem New Yorker Hochsicherheitsgefängnis das Leben nehmen konnte, befeuert Verschwörungstheorien – an denen sich auch Präsident Trump beteiligt.

Während nun mehr und mehr Informationen über den verdächtigen Tod des vermeidlichen Kinderschänders Jeffrey Epstein heraussickern, bat Justizminister William Barr den Generalinspekteur des Justizministeriums am Samstag, seine eigene Untersuchung zu dem vermeidlichen Selbstmord einzuleiten. Diese Weisung geschieht parallel zu den bereits bestehenden Recherchen, welche durch das FBI geführt werden.

Die diensthabenden Polizeibeamten sagten aus, dass Epstein, 66, sich in einer Gefängniszelle erhängt hatte und am Samstagmorgen um ungefähr 7:30 Uhr gefunden wurde. 
Bereits vor zwei Wochen, am 23. Juli, "wurde Epstein in seiner Gefängniszelle ohnmächtig und mit Spuren an seinem Hals vorgefunden worden.

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AG Barr raises questions about Jeffrey Epstein's death

Auch deswegen stand Epstein bereits unter zusätzlicher Aufsicht einer Sondereinheit des Metropolitan Correctional Center in Manhattan - jedoch bestand keine explizite  Selbstmordüberwachung (suicidewatch), wird ein Gefängnisbeamter von der Times zitiert. 

Bernie Kerek, ehemaliger Kommissar des New York City Department of Correction, schrieb daraufhin einen Bericht für The Hill, der ernsthafte Zweifel an Epsteins Selbstmord aufkommen ließ..

Die wichtigste Frage seiner Meinung nach lautet, warum Epstein überhaupt in Einzelhaft war - so etwas sei etwas völlig Unangemessenes für einen Gefangenen, der bereits von Selbstmord bedroht ist... Es gibt nichts fahrlässigeres, als einen selbstordgefährdeten Gefangenen in eine Einzelzelle zu stecken. Der gesunde Menschenverstand und jeder Psychologe, jeder Korrekturprofi, wird Ihnen das sagen - warum also wurde hier so verfahren?

In der Einzelhaft gibt es zwar eine alle 15-Minuten "Wach"-Regel, aber das ist nicht dasselbe wie eine "Selbstmordwache". Ein Gefangener kann sich theoretisch in 90 Sekunden ersticken, und nach etwa acht Minuten ist er hirntot. Genau deshalb ist eine Rund-um-die-Uhr-Überwachung notwendig, wenn ein Gefangener als selbstordgefährdet eingestuft wird. 

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Bereits Stunden nach Epsteins Tod, dem sexueller Missbrauch junger Mädchen vorgeworfen wurde, entstanden viele Spekulationen und Theorien zu dem Vorfall und Hashtags wie #CLintonbodycount #trumpbodycount #epsteinsuicidecoverup entwickelten sich weltweit.

Nur wenige Tage vor seinem Tod begannen die Enthüllungen und Veröffentlichungen über viele der reichen und berühmten Persönlichkeiten, die mit auf Epsteins Insel flogen und/ oder von seinem pädophilen Ring bedient wurden; 

Das öffentliche Interesse wuchs von Tag zu Tag und Spekulationen mehreren sich darüber, was Epstein bereit war, öffentlich auszusagen und wen er konkret belasten würde.

Die Spekulationen wurden noch befeuert von Tweets und Aussagen von z.B. von John McAfee der seine Verwunderung überdenken Suizid auf Twitter zum Ausdruck brachte

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Präsident Trump äußerte ebenfalls indirekt seine Zweifel, indem er den folgenden Tweet retweetete und auf eine Schlüsselfigur zeigte, die immer wieder auftaucht.....
Er tweetet seine Skepsis über den Selbstmord und und schloss die Zeile mit “#JefferyEpstein hatte Informationen über Bill Clinton & jetzt ist er tot".

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Wie das Magazin „The Federalist“ berichtet, besuchte der ehemalige Präsident Bill Clinton die Insel des verurteilten Pädophilen Jeffrey Epstein, der nach der Enthüllung der Dokumente Selbstmord beging.
Dokumente, welche die Reisen des ehemaligen Präsidenten auf die Insel detailliert beschrieben, wurden am Freitag veröffentlicht. Epstein beging daraufhin am Samstag Selbstmord.

Die Anschuldigungen gegenüber den Clintons stammen von Epsteins angeblichem "Sexsklaven", sagte Virginia Roberts Giuffre, die sich an eine Reise des ehemaligen Präsidenten auf die Insel erinnerte.
"Epstein lud zwei junge Brünetten zu einem Abendessen ein, das er auf seiner Karibikinsel für Mr. Clinton gab, kurz nachdem er sein Amt niedergelegt hatte", so die Aussage.

"Ich war damals ungefähr 17 Jahre alt. Ich flog mit Jeffrey in die Karibik und dann holte Ghislaine Maxwell Bill in einem riesigen schwarzen Helikopter ab, den Jeffrey ihr gekauft hatte."