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Kurdische Migranten erheben schwere Vorwürfe gegen die Polizei

Am vergangenen Samstag gab es eine Pro-Kurdische Demonstration in Düsseldorf, die nicht ganz friedlich verlief. Die Demonstranten planten eine Menschenkette zwischen Düsseldorfer Hauptbahnhof und NRW-Landtag zu bilden. Ob es den Protestierenden auch gelang, ist nicht bekannt, aber von der Seite des prokurdischen Vereins „Verband der Studierenden aus Kurdistan (YXK e. V.) kamen schwere Vorwürfe gegenüber der Polizei. „In kürze Zeit stieß die Versammlung der Aktivistinnen auf die bewusste Provokation der deutschen Polizei. Auf Grundlage des Flaggen- und Symbolverbotes stellte die Polizei unzählige Personalien fest, schlug auf kurdische Mütter ein und nahm zahlreiche Aktivistinnen gewaltsam fest. (...) Zur Abschreckung rückte die Polizei zudem mit Hunden und Wasserwerfern an, um die friedliche Menschenketten-Aktion zu kriminalisieren“.
 
Die Polizei sieht die Lage allerdings ganz anders. Im Polizeibericht steht:“ Die Versammlungen verliefen aus Sicht der Polizei ohne nennenswerte Zwischenfälle. Auch die Auflagen, die die Behörden im Hinblick auf das Zeigen von verbotenen Symbolen gemacht hatte, wurden weitestgehend eingehalten. Einzelne Verstöße wurden konsequent geahndet“.