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Migrationsmütter - Jobben mit diesen Vorteilen?

Eine neue Initiative der Bundesregierung will Mütter mit Migrationshintergrund bei der Arbeitssuche unterstützen. 
Zu diesem Zwecke sollen bundesweit 90 Kontaktstellen gefördert werden, welche den Frauen beratend zur Seite stehen und sie auf ihrer Jobsuche begleiten. 


«Gerade Mütter, die mit ihren Familien und teils noch kleinen Kindern zu uns zugewandert sind, brauchen ein gutes Angebot, um künftig auf eigenen Beinen zu stehen und ihr eigenes Geld zu verdienen», unterstrich Familienministerin Giffey (SPD) am Montag. Zusammen mit der Bundesagentur für Arbeit sollen Sprachförderung und Kinderbetreuung, und auch Praktika, Ausbildungs- und Arbeitsplätze direkt vermittelt werden. «Besonders intensiv wollen wir uns künftig auch um geflüchtete Frauen kümmern», so der Vorstandschef der Bundesagentur, Detlef Scheele, in einem Statement. Nach Angaben des Ministeriums haben fast die Hälfte aller eingewanderten Mütter in Deutschland keine Arbeit. 

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Die Beratungsstellen sind Teil des Programms «Stark im Beruf», an dem in den vergangenen vier Jahren bereits 10 000 Frauen teilgenommen haben. Nach Angaben des Ministeriums bekamen 37 Prozent von ihnen danach eine sozialversicherungspflichtige Arbeit oder eine Ausbildung. 

Die Mehrheit sei vorher von staatlichen Leistungen abhängig gewesen.