Politik Video
Protest gegen Wohnungsnot in Berlin

Am vergangenen Samstag haben Tausende gegen steigende Mieten und Wohnungsnot bundesweit protestiert. In Berlin waren es rund 40.000 Menschen, die auf die Straßen gingen. Zwischen 2011 und 2018 verdoppelten sich die Mieten in der Hauptstadt, während das Einkommen auf dem relativ niedrigen Niveau blieb. Berlin ist zum beliebten Ziel der Investoren geworden.

Die Aktivisten sammelten Unterschriften für das Volksbegehren „Deutsche Wohnen & Co enteignen“, um die großen Wohnungsgesellschaften zu enteignen und die Immobilien in Staatsbesitz zu wechseln. „Es ist auch ein Stoppzeichen für das internationale Kapital, das immer noch nach Berlin kommt und die Mietpreise in die Höhe treibt“, sagte Rouzbeh Taheri, der Initiator der Aktion.