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Realitätsfremde Propaganda: ZDF dreht eine Doku über die Flüchtlingskrise

Mit der TV-Dokumentation „Stunden der Entscheidung: Angela Merkel und die Flüchtlinge“ hat die ZDF erneut bewiesen, wie dreist der öffentlich-rechtliche Rundfunk die Regierungspropaganda betreibt. Mit allen schon längst bekannten und unsauberen journalistischen Mitteln wurde ein Bild der schicksalshaften Stunden gemalt, das sogar hohe politische Wellen geschlagen hat. 

Nicht nur Angela Merkel (CDU) empfing die Dokumentation kritisch. Auch Ungarn warf dem Sender eine unfaire und nicht objektive Darstellung der historischen Ereignisse vor und bezeichnete die ZDF-Doku als „Realitätsfremde Propaganda“. “Was die ethischen und moralischen Normen verletzenden Passagen und Andeutungen angeht, kann ich nur hoffen, dass die Autoren und Macher sie mit ihrem Gewissen vereinbaren können. Nicht unerwähnt lassen sollten wir auch den Tweet des BAMF vom 25. August über die Aussetzung der Anwendung der Dublin Verordnungen, der der Zuwanderung durchaus eine neue Dynamik verlieh. Es wäre an der Zeit statt Schmutzkampagnen und Fiktionen, die die geografische Realität außer Acht lassen und als Wahrheit präsentieren, die Fakten gewähren zu lassen,“ schrieb der ungarische Botschafter Péter Györkös an Thomas Bellut, Intendant des ZDF, und Peter Frey, Chefredakteur des ZDF.