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Venezuela: Dieses schmutzige Spiel hat Trump schon lange geplant?
15.04.2019

Der Aktivist und Musiker der Musikband Pink Floyd und politische Aktivist Roger Waters hat seine Ansichten zu der Krise in Venezuela erklärt. Nach seiner Meinung stecken die USA hinter der Krise in Venezuela und haben dies von langer Hand geplant.

Roger Waters: "USA hatten das schon lange geplant"

Der Musiker erklärte in einem Statement: "Was die Vereinigten Staaten taten, ist, um es der Reihe nach zu erklären erklären – Zuerst spricht Obama davon, dass Venezuela eine strategische Bedrohung für die Vereinigten Staaten sei, und dann verhängten sie Wirtschaftssanktionen und eine Blockade über die Bankensysteme des Landes. Sechszehn Jahre später tragen diese Sanktionen nun ihre Früchte, indem Zwietracht in dem Land genäht wurde, man hat die Wirtschaft zerstört und die Inflation fördert. Und das haben sie erreicht, denn eine Kluft zwischen den Schichten gibt es in Venezuela ohne Frage. Die Einwohner verlassen Venezuela, das Leben ist hart in, besonders für die ärmeren Leute, hauptsächlich wegen der (fremd)gesteuerten Inflation. Und es ist eine Lüge, dass es keine Nahrung gibt, das ist falsch. Es gibt Tonnen an Nahrung, aber sie ist zu teuer. Also versuchen sie [die USA] nun, die erzeugte Situation zu nutzen und einen Umsturz zu veranstalten."

Syrien und Venezuela: "Wir haben denselben imperialistischen Feind"

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat die jüngsten Handlungen der USA gegenüber Venezuela mit einem gescheiterten Blitzkrieg verglichen und vor weiteren Versuchen eines gewaltsamen Regime-changes gewarnt. Er verurteilte dabei das Vorgehen der USA als, so wörtlich „inakzeptabel“. Hinsichtlich der Waffenpolitik Washingtons äußerte der russische Außenminister das Bedenken, dass in den USA Befürworter eines neuen Wettrüstens die Oberhand hätten.

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„In Washington hat man Kurs darauf genommen, Vereinbarungen im Bereich der Rüstungskontrolle abzubauen. Nach dem Zusammenbruch des Vertrags gegen ballistische Raketen ist das INF-Abkommen an der Reihe. Danach kann nicht ausgeschlossen werden, dass es bei der Verlängerung des New-START-Vertrages Probleme gibt“, so Lawrow.

Eiertanz der Bundesregierung um Guaidós "Botschafter"

In Russland erwartet man weiterhin eine Reaktion auf seinen Vorschlag, die internationale Sicherheit zu stärken, so Lawrow. Dabei betonte er nochmal nachdrücklich, Russland ist zu einer Zusammenarbeit mit der EU bereit und erachtet die Bildung einer großen eurasischen Partnerschaft als sehr aussichtsreich. Brüssel und Washington seien aber offenbar noch nicht für einen solchen Dialog bereit.