Politik
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16 Lügen pro Tag: Trumps Feldzug gegen die Wahrheit
08.08.2018

Michiko Kakutani, Chef-Literaturkritikerin von der „New York Times“, schrieb ein kritisches Buch über den US-Präsidenten Donald Trump. Der Buchtitel ist selbstredend: „The Death of Truth“ (zu Deutsch: Tod der Wahrheit). In ihrem Buch macht sie eine ominöse Warnung an uns alle, und vor allem Trumps Anhänger: Die Lüge führe unweigerlich zur Diktatur.
 
"Zwei der monströsesten Regime der Geschichte kamen im 20. Jahrhundert an die Macht, und beide stützten sich auf die Verletzung und Vernichtung der Wahrheit" – die Autorin meinte damit die Sowjetunion und Nazideutschland. In dieser Hinsicht könne Trumps „Lügen-Tsunami“ ganz verheerende Folgen haben.
 
Wie oft Trump lügt, hat übrigens die „Washington Post“ berechnet. Die Zeitung kam auf die Zahl 4230 – im Schnitt 16 Lügen am Tag. US-Präsident log über die Nato, die Arbeitslosigkeitsquoten, das Handelsdefizit, seine Sexaffären und natürlich die Russlandaffäre. Selbst in Kleinigkeiten offenbaren sich die Unwahrheiten. So etwa besteht offiziell der Trump Power aus 68 Stockwerken, wobei er in Wirklichkeit nur 58 hat.  
 

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