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Skandalöse Justiz: Kampf gegen Terroristen wird bestraft?
13.02.2018

Es wurde häufig darüber berichtet, dass die IS-Rückkehrer milde Strafen für ihre terroristische Tätigkeit bekommen haben. Ein Prozess gegen den britischen Ex-Soldat James Matthews ist ein Novum in der ohnehin absurden Politik des Westens. Denn Matthews kämpfte gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Jetzt wird dies ihm zur Last gelegt.
 
Als der 43-Jährige ein Bild eines Terrorristen sah, der den abgeschlagenen Kopf einer Frau in den Händen hielt, kam er zur Entscheidung, sich der kurdischen Miliz der "Volksverteidigungseinheiten" (YPG) anzuschließen, um gegen die Dschihadisten zu kämpfen. Hierbei ist anzumerken, dass die kurdische Miliz der engste Verbündete des Westens im Kampf gegen den IS war. Nichtsdestotrotz wartete eine unangenehme Überraschung auf Matthews nach seiner Rückkehr nach Großbritannien. Die Behörden werfen ihm die Unterstützung des Terrorismus in Syrien vor.
 
In Anbetracht der Tatsache, dass nur 14 von etwa 400 echten britischen IS-Terroristen für ihre Bluttaten in Syrien vor Gericht verantworten mussten, ist dieser Prozess recht skandalös. 

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