Politik
Alice Schwarzer klagt erneut über die „Tyrannei politischer Korrektheit“
08.07.2019

Die deutsche Feministinen Icone und Herausgeberin des Blattes „Emma“, Alice Schwarzer hat erneut das aktuelle Diskussionsklima und die tendenziöse Berichterstattung in Bezug auf den Islam in Deutschland sehr kritisch kommentiert. Die Propaganda des islamischen Fundamentalismus scheine unter der Flagge der Toleranz und des Antirassismus besonders in linken und linksliberalen Medien und an den Universitäten gegriffen zu haben, urteilt Schwarzer. Selbst die „sogenannten Leitmedien“ trügen zur „Verrohung des Meinungsklimas“ bei. Das Problem des Islamismus beginne nicht erst dort, wo/ wenn die Gewalt anfängt.

 

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„Es gibt keinerlei Freude an kontroversen Diskussionen mehr, abweichende Meinungen werden verboten. Wir müssen dieser verdummenden Entwicklung dringend Einhalt gebieten“, unterstrich Schwarzer bei einem Interview mit der „Welt am Sonntag“.

„Islamismus beginnt dort, wo die naturwissenschaftliche Lehre von der Entstehung der Welt unterdrückt wird, wo sogenannte Ungläubige verachtet werden, wo Kinder schon in der Kita nach Geschlechtern getrennt werden, wo Brüder ihre Schwestern und Söhne ihre Mütter bevormunden, wo das islamische Kopftuch, das Haar und Körper der Frauen als sündig bedeckt, ohne Hinterfragung akzeptiert wird“, sagte Schwarzer.

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Alice Schwarzer fordert entschiedenes Vorgehen gegen politisierten Islam

„Wir haben der islamistischen Agitation in Deutschland 25 Jahre lang nichts entgegengesetzt.“ Sie äußerte allerdings die Hoffnung, dass die Verfechter der Meinungsfreiheit in öffentlichen Debatten wieder aktiver werden: „Ich spüre, dass es sich gerade dreht. Die vielen, die bisher geschwiegen haben, aus Ignoranz oder Bequemlichkeit, beginnen, die Gefahr zu erkennen. Es kann doch auch nicht sein, dass wir unsere hart errungene Aufklärung und die Gleichberechtigung der Geschlechter von religiösen Fundamentalisten ernsthaft gefährden lassen.“

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