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"Amoklage" in Deutschland: Islamistischer Terror weitet sich aus
09.10.2019

Nach einem Anschlag in Limburg, als ein syrischer Asylbewerber mit einem gestohlenen LKW auf acht Autos aufgefahren ist, kommt unverzüglich ein neuer Anschlag diesmal in Halle. Das Ziel von mindestens drei Terroristen war eine Synagoge. Zwei Täter in Tarnkleidung und mit Maschinenpistolen bewaffnet haben die Synagoge und einen türkischen Dönerladen in der Nähe attackiert und zwei Menschen getötet. Der Terroranschlag in Limburg wurde immer noch nicht als Terroranschlag qualifiziert, wobei der junge Täter laut Augenzeugen „Allah“ geschrien haben soll. Die terroristische Attacke in Halle lässt sich aber nicht verharmlosen. Behörden sprechen nun von einer „Amoklage“.
 
Alle verfügbaren Polizeieinheiten sind inzwischen nach Halle versetzt. Ein Verdächtigter wurde festgenommen. Die anderen Terroristen sind immer noch auf der Flucht. Die ruhige Stadt in Sachsen-Anhalt steht unter Schock. "Im Zusammenhang mit einer Amoklage hat Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand den Stab für Außergewöhnliche Ereignisse einberufen", teilte die Stadtverwaltung mit. Öffentlicher Verkehr wurde eingestellt.
 
Der Anschlag hätte zu einem Blutbad werden können, wenn den Terroristen gelungen wäre, in die Synagoge einzudringen. Die Juden feiern den Versöhnungstag Jom Kippur. In der Synagoge in Halle haben sich etwa 80 Menschen versammelt. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte, die Bundesregierung hoffe, dass der Täter oder die Täter schnell gefasst würden. Wenn die Regierung machtlos gegen Gewalt ist, bleibt es einem dann tatsächlich nur Hoffnungen zu hegen. 

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