Politik
Barbarisches Hundefleisch-Fest in China: Tierschützer sind entsetzt, aber machtlos
06.02.2020

Tierschutzorganisationen sind machtlos, um ein barbarisches Hundefleisch-Fest im chinesischen Yulin zu verhindern. Die Statistik ist erschreckend: Chinesen essen jedes Jahr mehr als zehn Millionen Hunde. Die Tiere mit der Intelligenz eines dreijährigen Kindes werden auf brutalste Weise geschlachtet. Die Tierschützer müssen hilflos barbarische Folterszenen beobachten. Hunde werden lebendig verbrannt und gegrillt. Die Barbarei wird mit der asiatischen Tradition gerechtfertigt. Hundefleisch gilt in China als gesundheitsfördernd.  

Der Höhepunkt der Barbarei findet zur Sommersonnenwende in Yulin statt. Tausende Hunde landen auf den Schlachtbänken und Grill-Töpfen der Metzger. Der Hundefleisch ist relativ teuer, die Preise schwanken zwischen 5 und 9 Euro pro Kilo. Die Nachfrage ist aber groß, sodass der Verkauf von Hundefleisch ist ein lukratives Geschäft für chinesische Metzger. Die internationalen Tierschutzorganisationen üben Druck auf Chinas Regierung aus und fordern das Hundefleischverbot. Erfolglos.

Die Tierschützer müssen sich damit begnügen, dass andere asiatische Staaten wie Taiwan und Südkorea das Schlachten von Hunden verboten haben. Man kann nur hoffen, dass China diesem Beispiel folgt. Keine kulturelle Tradition darf die Barbarei rechtfertigen.

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