Politik
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BRD-Diktatur: Deutsche Asylbewerber fliehen nach Russland
09.07.2019

 

Eigentlich hört man nur von den Flüchtlingen, die aus den Krisenländern nach Deutschland kommen. Doch es gibt auch Deutsche, die aus der wohlhabenden Heimat fliehen. Familie Griesbach musste, ihren Angaben zufolge, nach Russland fliehen, um „Deutschland-GmbH“ zu entkommen.

 

Bei der achtköpfigen Familie aus Mecklenburg-Vorpommern handelt es sich um sogenannte Reichsbürger. Als Gründe für den Asylantrag gaben sie an, dass Deutschland eine „BRD-Diktatur“ sei. Deshalb wolle die Familie der „Frühsexualisierung“, Zwang zur Impfung mit unbekannten Stoffen“, einem angeblich kommenden „Toleranzgesetz“, der „Zwangs-Chipung“ aller deutschen Staatsbürger und sogar möglicher „Verfälschung deutscher Geschichte“ entkommen. Das eigentliche Ziel der Familie sei es, in Russland auf Dauer legal leben und arbeiten zu können.

 

Die russischen Behörden nahmen die genannten Gründe nicht wirklich ernst und forderten die Deutschen, das Land wieder zu verlassen. Deutschland hält man immerhin für ein sicheres Herkunftsland. Angesichts der Lebensumstände der Familie, die seit Jahren in einem Van vor einem Hostel in Moskau wohnt, gewährte Russland den Reichsbürgern doch den Asylstatus.“Die Notwendigkeit, den rechtlichen Status von Familienmitglieder zu regeln“, sei ausschlaggebend gewesen, so das russische Innenministerium.

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