Politik
Bundesregierung verschärft Regulierung von Goldgeschäften
04.11.2019

Es klingt eigentlich wie ein schlechter Scherz. Wegen vier konkret bekanntgewordenen Fällen von Korruption  will die deutsche Bundesregierung nun für alle die Schwelle für Goldkäufe auf 2000 Euro beschränken. Dies geschehe, laut Aussagen aus Regierungskreisen um so angeblich „Geldwäsche zu bekämpfen“. Kritiker bezeichnen die Begründung dieser weiteren Entmündigung des Bürgers als „absurde Verschärfung“ und sehen bereits die Weichen gestellt für ein sogenanntes „Goldverbot“ für Privathaushalte.

Als Goldverbot wird umgangssprachlich ein Vorgang bezeichnet, bei dem Goldbesitz entweder reguliert wird, oder von Seiten des Staates in irgendeiner Form mit Zwangsabgaben belegt wird.
Die Geschichte zeigt, dass Goldverbote vor allem in Zeiten prekärer Staatsfinanzen verhängt wurden als "Ultima Ratio", also als letzter Ausweg. Und sie kamen in einer Epoche zum Einsatz, wo über den Goldstandard der Wert von Papiergeld noch an Gold gekoppelt war.

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Goldstandard und Goldverbot kommt!

Mit dem freien Handel via sogenannter Tafelgeschäfte im Goldbereich sollen nun, wie die Webseite „Jourwatch“ berichtet, ab Januar 2020 Schluß sein. Laut einem Referentenentwurf des Finanzministeriums sollen ab 2020 Edelmetallhändler bereits bei einem Betrag über 2000 Euro die Personalien des Käufers kontrollieren und eine Risikoanalyse durchführen müssen. Somit ist selbst ein einfacher 50-Gramm-Barren für den Bürger nicht mehr anonym zu erwerben, da dieser bereit mehr als 2000 Euro kostet.

„Wenn wegen vier konkreten Fällen die Regierung die Schwelle für Tafelgeschäfte absenkt, dann zeigt das die ganze Absurdität der Verschärfung“, meint der FDP-Bundestagsabgeordnete, Euro-Kritiker  und Gründer der Denkfabrik Prometheus, Frank Schäffler gegenüber der „Welt“. Es zeuge von ungerechtfertigtem Misstrauen gegenüber dem Bürger, alle zu kriminalisieren, die unterhalb der Meldeschwelle Gold erwerben würden.

 

Droht ein Gold-Verbot?

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Mit dem freien Handel via sogenannter Tafelgeschäfte im Goldbereich sollen nun, wie die Webseite „Jourwatch“ berichtet, ab Januar 2020 Schluß sein. Laut einem Referentenentwurf des Finanzministeriums sollen ab 2020 Edelmetallhändler bereits bei einem Betrag über 2000 Euro die Personalien des Käufers kontrollieren und eine Risikoanalyse durchführen müssen. Somit ist selbst ein einfacher 50-Gramm-Barren für den Bürger nicht mehr anonym zu erwerben, da dieser bereit mehr als 2000 Euro kostet.

„Wenn wegen vier konkreten Fällen die Regierung die Schwelle für Tafelgeschäfte absenkt, dann zeigt das die ganze Absurdität der Verschärfung“, meint der FDP-Bundestagsabgeordnete, Euro-Kritiker  und Gründer der Denkfabrik Prometheus, Frank Schäffler gegenüber der „Welt“. Es zeuge von ungerechtfertigtem Misstrauen gegenüber dem Bürger, alle zu kriminalisieren, die unterhalb der Meldeschwelle Gold erwerben würden.