Politik
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China begräbt lebendige Corona-Patienten
11.04.2020

Als Epizentrum der Corona-Pandemie gilt die chinesische Stadt Wuhan. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie, die die chinesische Regierung  von Anfang an ergriff, waren sehr hart. Aber die Nachricht, die neulich einen chinesischen Radiosender verbreitete, übertrifft alles, was im Zusammenhang mit dem Coronavirus bekannt ist: Wegen völlig überfüllten Intensivstationen wurden die besonders schwer erkrankten Patienten beim lebendigen Leib verbrannt.

Laut dem Radio Free Asia berichteten mehrere Augenzeugen davon, dass die chinesischen Behörden die noch lebenden Patienten in die Leichensäcke steckten und abtransportierten. Es ging dabei um besonders schwer Erkrankte, die laut den Ärzten keine Überlebenschancen mehr hatten. Da die Krankenhäuser in dieser Zeit noch absolut überfüllt wurden, schafften die Behörden die freien Plätze auf diese grauenhafte Art und Weise.

Die Kranken mit einer schlechten Prognose wurden direkt zu den Bestattungsunternehmen transportiert, obwohl sich manche von ihnen noch bewegten. "Sie haben Patienten, denen sie keine Chance mehr gaben, wie Hunde behandelt", berichtete eine Frau gegenüber Radio Free Asia, die unerkannt bleiben wollte. Auch an Medikamenten wurde kräftig gespart. Auch bei besonders schweren Verläufen bekamen einige Corona-Patienten nur eine Sauerstoffmaske. Das Krankenhaus und die Behörden dementieren diese Vorwürfe jedoch.

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