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CSU: Seehofer wird bis zum nächsten Parteitag entmachtet?
12.10.2017

In der CSU wächst laut der „Bild“-Zeitung der Widerstand gegen Parteichef Horst Seehofer. Damit verliert er weiter an Rückhalt innerhalb seiner Partei.
 
Diesem Medienbericht zufolge entzieht der Münchner Bezirksverband der CSU dem Parteivorsitzenden Horst Seehofer die Unterstützung. Auch Oberpfalz und Oberfranken haben es bereits getan. "Wer glaubt, dass das zu einem besseren Verhandlungsergebnis in Berlin führt, wenn wir jetzt Personaldiskussionen führen, der weiß nicht, wie Diskussionen auf der Berliner Ebene durchgeführt werden", warnte Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU). Insgesamt forderten acht von neun Kreisverbänden einen "personellen Neuanfang" an der Spitze von Partei und Staatsregierung. "Sonst verlieren wir nächstes Jahr mit der Landtagswahl in Bayern auch die dritte Wahl", so die Begründung. Nach Ansicht der Kreisverbände seien Seehofer sowie der Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Schuld an der Wahlniederlage in Bayern. 

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