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DAS haben Ossis und Migranten gemeinsam
10.04.2019

 

Das Deutsche Zentrum für Integration- und Migrationsforschung (DeZIM) gab die Ergebnisse seiner Studie „Konkurrenz und Anerkennung“ bekannt. Die zeigen, dass die Ostdeutschen und Migranten einiges gemeinsam haben und zwar, oft fühlen sie sich als „Bürger zweiter Klasse“ in Deutschland.

 

Die Studie zeigt, dass sowohl Migranten als auch die Ostdeutschen schlechter als die Westdeutschen bezahlt sind. Auch an der gesellschaftlichen Anerkennung mangelt es den beiden Gruppen. Den Ostdeutschen und vor allem den muslimischen Zuwanderern wird ein hoher Extremismusgrad unterstellt und jeder Zweite in Ostdeutschland meint, gegenüber den Westdeutschen mehr leisten müssen, um das Gleiche zu erreichen.

 

Westdeutsche erkennen die Lage der Ostdeutschen nicht vergleichbar an: Sie ignorieren damit die Wunden der Wiedervereinigung“, so die Studie. Westdeutsche meinen dagegen, dass die beiden Gruppen sich nur als Opfer darstellen wollen, weil sie sich in dem heutigen Deutschland nicht zu Recht finden können.

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