Politik
Der große Crash kommt und die Superreichen horten Gold in geheimen Bunkern
14.01.2020

Exorbitant hohe Schuldenstände in der Welt in Kombination mit historisch niedrigen Zinssätzen bringen die Finanzmärkte weltweit in Schieflage. Verursacht haben das vor allem die Zentralbanken. Ist die Finanzwelt noch zu retten und was sollen man nun tun mit dem schwer verdienten Geld? 
Gold ist eine der beliebtesten Anlageform der Welt. Neben der Schmuckherstellung, Medizin und Technologie wird es auch zur Absicherung verwendet, um gegen den großen Crash in Krisenzeiten gewappnet zu sein. 

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Die strategischen Argumente für den Besitz von Gold wiegen laut den Analysten der US-Investmentbank Goldman Sachs nach wie vor stark. 
Sie verweisen auf Faktoren wie politische Unsicherheit, Rezessionsängste und andere Sorgen der globalen Elite.
Neben Krisen reichen meist Ankün­digungen der Zentralbanken, die Geld­politik zu lockern. Die laufenden Notenpressen und die niedrigen Leitzinsen ­haben während der Finanz- und Euroschuldenkrise Anleger in Scharen in Goldinvestments getrieben. Gegen die ­Gefahr von Blasenbildungen bei anderen Vermögenswerten und einer drohenden Geldentwertung schien Gold die einzige Sicherheit zu sein.

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Der große Finanz-Crash – Das Ende der Demokratie

Aktuelle Daten aus der Goldman-Sachs-Forschung zeigen, dass der physische Besitz von Gold die nach wie vor bevorzugte Art und Weise der globalen Elite zu sein scheint, um sich abzusichern.
Der physische Kauf von Gold hat in den letzten drei Jahren statistisch in rasantem Tempo zugenommen. In einer Notiz, die von Goldman Sachs an Kunden verschickt und von Yahoo Finance eingesehen wurde, heißt es:

"Seit Ende 2016 ist der implizierte Aufbau nicht transparenter Goldinvestitionen viel größer als der Aufbau sichtbarer Gold-ETFs (Exchange Traded Funds)."

Diese [Daten] stimmen mit den Berichten überein, dass die Nachfrage nach Tresoren weltweit stark ansteigt. Gary Lynch, General Manager der in Texas ansässigen Rising S Company, sagte CNN, dass die Verkäufe gewöhnlicher High-End-Untergrundbunker des Unternehmens 2016 im Vergleich zu 2015 um 700 Prozent gestiegen sind, während die Gesamtverkäufe allein seit der US-Präsidentschaftswahl im November um 300 Prozent zunahmen.

 

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Dazu hieß es in der Nachricht der Investmentbank:

Politische Risiken helfen unserer Ansicht nach, dies zu erklären, denn wenn eine Person versucht, die Risiken von Sanktionen oder Vermögenssteuern zu minimieren, dann ergibt es Sinn, physische Goldbarren zu kaufen und in einem Tresor zu lagern – wo sie für Regierungen schwerer zu erreichen sind.

Schließlich kann dieser Aufbau auch Absicherungen durch globale vermögende Privatpersonen gegen wirtschaftliche und politische Risikoszenarien widerspiegeln, bei denen sie aufgrund des damit verbundenen Gegenpartei-Kreditrisikos keine Finanzinstitute als Vermittler ihrer Goldpositionen haben wollen.