Politik
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Kinderkanal setzt unsere Kinder islamischer Propaganda aus?
09.01.2018

Der öffentlich-rechtliche Kinderkanal KIKA sendete eine große Reportage über eine Love-Story zwischen einem 16-jährigen deutschen Mädchen und einem angeblich 18-jährigen syrischen Flüchtling. Der vollbärtige Mann, der als 30-Jähriger aussieht, lernte das Mädchen in einem Flüchtlingsverein kennen. Mit dem Projekt sollte die soziale Integration von Flüchtlingen erleichtert werden. „Der persönliche Kontakt kann viel bewirken und helfen, Vorurteile abzubauen“, sagte die Projektleiterin Sina Ilchmann in der KIKA-Sendung. Dass der „persönliche Kontakt“ mindestens in dem berichteten Fall eigentlich als Kinderschändung bezeichnet werden könnte, wollte weder die Projektleiterin noch die Sendung thematisieren.
 
Als Malvina und Diaa bei „interkulturellen Begegnungen“ in Fulda einander kennenlernten, war das Mädchen 14 Jahre alt. Wie alt war der Syrer, kann niemand sagen. Erst jetzt kommt die Debatte um die Altersfeststellung bei Flüchtlingen. Es bleibt auch offen, wer wen integriert hat. Der gläubige Mann will, dass seine deutsche Freundin ein Kopftuch trägt und Moslemin wird. Malvina scheint, die Gläubigkeit ihres Freundes zu teilen.
 
Es gibt also viele Fragen, die diese Love-Story aufwirft. Der durch den Rundfunkbeitrag finanzierte Kanal zeigt jedoch kein Interesse an diesen aufdringlichen Fragen. Im Fokus steht das romantische Märchen über die kulturelle Bereicherung. Die Propagandamaschine läuft auf Hochtouren. 

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