Politik
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Deutscher Bischof hält antisemitische Rede
06.08.2019

Die antisemitischen Vorfälle häufen sich in Deutschland. Kaum eine Woche vergeht ohne eine Meldung, dass die Menschen jüdischer Herkunft auf der offenen Straße beleidigt und bespuckt werden. Umso alarmierender ist die Tatsache, dass auch ein Vertreter der Evangelischen Kirche eine anti-Israelische-Rede gehalten hat.

 

Auf der Jahreskonferenz der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA) trat Bischof Hans-Jürgen Abromeit mit dem Vortrag Zwei Völker – ein Land. Eine biblische Vision für Frieden zwischen Israel und Palästina“ auf. Wie die evangelische Nachrichtenagentur „Idea“ berichtete, sollte das „historische Schuldbewusstsein“ der Deutschen zu einer Überidentifikation mit dem Staat Israel führen. Auf die “palästinensischen Sicherheitsinteressen“ wird dabei, seiner Meinung nach, viel zu wenig geachtet. Zionismus, das Streben der Juden nach Unabhängigkeit in einem eigenen Staat, hätte „nicht die biblische Linie“ und sollte mittels Ein-Staaten-Lösung, wo die Oberhand den Palästinenser gehören würden, abgeschafft werden. Dass die deutschen Politiker die Sicherheit des Staates der Holocaustüberlebenden für die Bundesrepublik zumindest verbal für Staatsräson halten, trägt auch zu Palästinas Benachteiligung. Und zu gute Letzt gab es eine Agitationsfloskel wie „Der Nahostkonflikt zeige, dass mit Waffengewalt kein Frieden einkehren werde.“

 

Nun hat Abromeit einiges vergessen oder besser gesagt, nicht merken wollen wie zum Beispiel die palästinensischen Raketen, die aus dem Gaza-Streifen auf die israelischen Städte fliegen, die Vernichtungsdrohungen islamistische Terrorgruppen, das jüdische Volk zu eliminieren. Von dem Abstimmungsverhalten der deutschen Politikern, das zur einseitigen Verurteilung Israels bei den Vereinigten Union beiträgt, hat Bischof wahrscheinlich auch nichts mitbekommen. Eins muss Abromeit irgendwann Mal klar werden: sollte Israel aufhören, sich gegen islamistischen Terrorgruppen wie die Hamas und den Palästinensischen Islamischen Dschihad mit allen Mitteln zu verteidigen, wird das Land nicht mehr existieren.

 

 

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