Politik
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Diese neuen Gesetze treten im September in Kraft
01.09.2019

Der Herbst steht vor der Tür und bringt einige Änderungen in unser Leben. Ab dem ersten September treten wieder neue Gesetzesänderungen in Kraft.

 

Die Asylbewerber bekommen weniger Geld: Die Kosten für Strom und Wohnungsinstandhaltung werden nicht mehr vom Amt übernommen. Somit bekommen die erwachsenen Asylsuchende 344 statt 354 Euro pro Monat, Erwachsene unter 25 Jahren 275 Euro statt 284 Euro, wenn sie noch im elterlichen Haushalt leben und die minderjährige Asylbewerber (14 bis 17 Jahre) erhalten 275 statt 276 Euro pro Monat. Für Kinder (6 bis 13 Jahre) gibt es dagegen mehr Geld: 268 statt 242 Euro (plus 26 Euro) monatlich.

 

Die Online-Banking wird sicherer. Die neue Zahlungsdienstrichtlinie „PSD2“ regelt den Zahlungsverkehr in den EU-Staaten ab dem 14 September neu: die klassische TAN-Liste (iTAN) wird durch die Zwei-Faktor-Authentifizierung ersetzt. “Wer sich künftig in sein Online-Banking einloggen möchte, benötigt nicht nur Benutzernamen und Passwort bzw. Kontonummer und PIN, sondern muss seine Identität in einem weiteren Schritt auch noch mit einem Sicherheitsverfahren bestätigen“, erklärte die Postbank.

 

Im September wird ein neuer WLTP-Abgastest eingeführt. Der sorgt dafür, dass die Autokäufer besser informiert werden, wie viel Sprit ihr Fahrzeug tatsächlich verbraucht. Der frühere Abgastest wurde so überarbeitet, dass nicht alle Modellvarianten erneut wieder auf den Prüfstand stehen müssen.

YouTube beschert seine Nutzer mit dem kostenlosen Zugriff auf zahlreiche Original-Serien und -Filme, die früher nur im Premium-Abo erhältlich waren. Dafür muss man aber mehr Werbung ertragen.

 

Bayern führt ab September zwei wichtige Änderungen ein. Die freiberuflichen Hebammen können eine Niederfassungsprämie in Höhe von einmalig 5000 Euro beantragen und die Kita-Gebühren für städtische Einrichtungen werden für einen Kindergartenplatz (3 bis 6 Jahre) wegfallen.

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