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Edeka schockt Kunden mit diesen Corona-Maßnahmen
22.04.2020

Der Schutz gegen Corona-Infektion wird in der Politik heiß diskutiert. Atemschutzmasken, Abstandsregeln, geschlossene Lokale - jedes Bundesland schreibt eigene Regeln vor. Während es zur „Öffnungsdiskussionsorgien“ laut der Aussage der Bundeskanzlerin Merkel kommt, nehmen manche Unternehmen den Schutz ihrer Mitarbeiter in eigene Hände: Edeka versetzte seine Kunden dabei in Schockzustand.

 

Dem Portal „L'essentiel“ zufolge greift eine EDEKA-Filiale in Saarbrücken derzeit zu ungewöhnlichen Maßnahmen zu, die das Personal des Supermarkts von dem Coronavirus schützen sollen. Und die sind hart! Dass man heutzutage vor dem Geschäft in der Warteschlange stehen muss, wundert keinen mehr. Schließlich muss der vorgeschriebene Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Die Mitarbeiter desinfizieren den Einkaufswagen und auch die Hände des Kunden, was eigentlich lobenswert ist. Nach dem ganzen Prozedere sollte dann der virusfreie Käufer die Erlaubnis bekommen, die Filiale zu betreten. Der Schock kommt danach.

 

Die Edeka-Filiale misst verdeckt die Körpertemperatur der Kunden und zeigt die Ergebnisse neben der Visage des Kunden auf den spezial dafür installierten Monitoren. Wer eine normale Temperatur hat, darf seine Brötchen kaufen gehen. Sollte jemand Fieber aufweisen, ertönt sofort ein Alarmsignal. „Der Mitarbeiter kam hinter uns hergerannt und rief 'Stopp, stopp!‘.Das war schon komisch“, erzählte eine völlig überraschte Kundin. Nach einer erneuten Messung durfte sie und ihr Freund doch in die Filiale rein gehen. All dies macht eine Thermalkamera von der Firma Matec möglich. „Unser System gibt den Mitarbeitern und Kunden ein Gefühl der Sicherheit. Besser ein Paar rausfischen, als niemanden, meinte deren Geschäftsführer.Das nicht jeder, der Fieber hat, ist auch mit Coronavirus infiziert, ist dabei für EDEKA offensichtlich zweitrangig.

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