Politik
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Eingewanderte Islamisten vertreiben Feministinnen aus ihrem eigenen Wohnviertel
13.11.2019

Jahrelang engagierten sie sich für die Rechte von Migranten und begrüßten den Zuzug von Flüchtlingen in ihr Land. Nun sind sie mit den Folgen ihrer politischen Kurzsichtigkeit konfrontiert. Die schwedischen Feministinnen sind gezwungen, aus Stockholmer Migrantenvierteln auszuziehen. Muslimische Zuwanderer wollen in ihren “Herrschaftsgebieten” die Schwedinnen nicht sehen, weil diese einen schlechten Einfluss auf muslimische Frauen haben. Eine bittere Ironie des Schicksals: Die Feministinnen wiesen jegliche Kritik am Islam als Rassismus zurück und  nun sind sie selber zum Opfer derjenigen gefallen, die sie so vehement verteidigt haben.

“Ich fühle mich hier nicht mehr sicher. Die muslimischen Fundamentalisten haben den Bezirk übernommen und ich kann nicht mehr ins Zentrum gehen, ohne belästigt zu werden”, sagt die Ex-Abgeordnete der Sozialdemokraten Nalin Pekgul. Sie lebte seit mehr als 30 Jahren in Tensa, Stockholmer Viertel, der sich nun wie auch viele andere Viertel in eine No-Go-Zone verwandelte. Von einer ähnlichen Erfahrung berichtet auch Ex-Politikerin der linken Partei Zeliha Dagli. Sie lebte im Stockholmer Vorort Husby, der inzwischen ganz von muslimischen Einwanderern besetzt worden ist. Selbsternannte Sittenpolizisten patrouillieren in den Straßen, als ob Husby nicht mehr Teil Schwedens sei. Die Frau musste in die Innenstadt ziehen, nachdem sie mehrfach bedroht und beleidigt wurde.

Eigentlich hätten diese negativen Erfahrungen die Feministinnen dazu bewegen sollen, ihre Ansichten zu überdenken. Keineswegs! “Ich sehe das immer noch positiv. Wenn es dort sicherer wird, kann ich morgen schon wieder zurückgehen, da hält mich nicht zurück”, meint Dagli. Wie Albert Einstein einst sagte: “Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.”

 

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