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Ewige Baustelle: Neue Probleme mit dem Flughafen BER
12.03.2019

Die Probleme mit dem Flughafen BER reißen nicht ab. Die Herstellungskosten schossen mit 6,5 Milliarden Euro den Vogel ab, aber die Eröffnung, die auf Oktober 2020 bereits zum fünften Mal verschoben wurde, ist nicht in Sicht. Jetzt weigern sich auch zwei Firmen, einem Parlamentsausschuss über ihre Arbeit zu berichten.
 
Das lässt darauf spekulieren, dass die Probleme noch größer sind, als bis Dato bekannt wurde. Bosch und Caveron sind diejenige, die auf der Baustelle für die Brandmeldeanlage und Sprinkleranlage verantwortlich sind. Trotz frühzeitiger Einladung erschienen die beiden Firmen bei der Sitzung des Unterlassungsausschusses Beteiligungsmanagement und- Controlling in Berliner Abgeordnetenhaus nicht. Zudem wollte auch der TÜV keine Auskunft über den Stand der Dinge geben.  
 
Der Ausschussvorsitzende Jörg Stroeder von der SPD verurteilte das Verhalten der Firmen als „Missachtung“ des Parlaments. Das Nichterscheinen sei ein Indiz dazu, dass es die Schwierigkeiten auf der Baustelle gibt und der Eröffnungstermin Oktober 2020 erneut verschoben wird.
 
 

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