Politik
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Feministinnen fordern „Menschen-Rechte“ für Sex-Puppen
19.12.2018

Sex mit Puppen ist seit Längerem keine Seltenheit mehr. Es gibt zahlreiche Optionen, wie man sich eine Puppe für das sexuelle Vergnügen anschaffen kann. Es gibt aber auch eine Reihe von Puppen-Bordellen, unter anderem auch in Deutschland, die käuflichen Sex mit Puppen anbieten. Der Sex-Trend verbreitet sich schnell. Die Feministinnen sehen sogar bei diesem Trend eine Drohung für die Frauen.
 
Mit einer Puppe könne man machen alles, was man will, erklärt Raphael Abelmann, Besitzer des „Dollhaus“-Bordells, die Popularität des neuen Trends. Auch in seinem Haus in Berlin kann Abelmann Dienstleistungen anbieten, die man in einem üblichen Bordell wegen Perversität nicht in Frage kommen. „Die Erfahrung ist unvergleich“, so Abelmann. Doch eben diese „grenzenlosen“ Sex-Fantasien können auch gefährliche Folge für die Gesellschaft nach sich ziehen.
 
„Es besteht ein Zusammenhang zwischen dem Besitz obszöner Puppen und Roboter und dem Besitz und der Teilnahme an Kinderpornographie”, heißt es zum Beispiel in einem US-Gesetzestext. Außerdem erleichtere dieser Trend Vergewaltigungen, weil er „Vergewaltigern beibringt, wie sie Widerstände überwinden und Opfer überwältigen”, so die Verfasser des Gesetzesentwurfes.
 
Ein skurriler Vorschlag hat Jura-Dozentin Victoria Brooks von der Universität Westminster in London unterbreitet. Auch Roboter sollten dem Sex erst zustimmen, damit sie nicht sexuell missbraucht würden.

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