Politik
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Frauke Petry ignoriert die EU-Wahl
09.05.2019

Am 26. Mai wird es soweit sein und die Wähler in Deutschland werden sich bei der EU-Wahl wohl entscheiden müssen. Alternativen gibt es genug, denn 41 Parteien und Vereinigungen wurden durch den Bundeswahlausschuss zugelassen. 60,8 Millionen Deutsche und 3,9 Millionen Unions-Bürger und Bürgerinnen dürfen ihre Wahl treffen.

 

Ursprünglich reichten 59 Parteien und Vereinigungen ihre Wahlvorschläge aber nur 41 davon dürfen sich schließlich zur Wahl stellen. Sowohl etablierte Parteien als auch kleinere Gruppierungen sind dabei wie zum Beispiel Die Violetten, die Sozialistische Gleichheitspartei oder Volt Deutschland. Für die letzte Gruppierung tritt laut dem Bundeswahlleiter ein britischer Kandidat auf, der im Falle des Brexits sein Mandat verlieren könnte. Es sei denn, er wird die Wahl gewinnen. Die Gruppierungen, wie die Wohnraum-Verteidigungs-Liga oder die Gartenpartei, wurden mit ihren Wahlvorschlägen nicht zugelassen und die Partei „Die Blauen“ als neue Kreation der ehemaligen AfD-Sprecherin Frauke Petry nahm ihren Wahlvorschlag zurück.

 

39 Parteien entscheiden sich für eine gemeinsame Liste für alle Bundesländer und nur die Union sorgte für Abwechslung. Die CSU stellte sich quer und tritt mit Landesliste lediglich in Bayern und somit ist die CDU nur in 15 Bundesländern mit Landeslisten vertreten.

 

 

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