Politik
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Hijab in der Mode: Führende Designer unterwerfen sich dem Islam
10.09.2018

In dem berühmten Roman „Unterwerfung“ vom Michel Houellebecq ist die Konvertierung der Europäer zum Islam ihre bewusste und freiwillige Wahl. Die Fiktion des französischen Schriftstellers korrespondiert voll und ganz mit den Tatsachen der realen Welt. Die führenden Mode-Designer haben jetzt  ihre Herbst-Winter-Kollektionen vorgestellt. Der Hijab ist nun ein unabdingbares Accessoire der europäischen Frau.
 
Die noblen Modehäuser wie Calvin Klein, Dior, Gucci und Versace haben die muslimische Kopfbedeckung in ihre aktuellen Kollektionen integriert. Wenn eine europäische Frau stylish in der aktuellen Modesaison aussehen will, kann sie nicht umhin, einen „züchtigen“ Kopfschleier zu tragen. Vor drei Jahren waren es nur Domenico Dolce und Stefano Gabbana, die mit der islamischen Welt kokettierten. Mit  traditionellen Abayas, knöchellangen, locker geschnittenen, Gewändern, hatten sie großen kommerziellen Erfolg. Das Kokettieren mit der Kultur, in der homosexuelle Designer zum Tode verurteilt werden könnten, bestätigt nur die Tatsache, dass Geld nicht stinkt.
 
Marine Serre, Mode-Designerin für Gucci, begründete ihre Wahl damit, dass sie den Islam aus dem „schrecklichen Kontext“ der Terrorattacken von Paris herausreißen und positiv umwandeln wollte. Alle Charaktere des Romans „Unterwerfung“ haben ihre Wahl ebenfalls mit guten Gründen gerechtfertigt.

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