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Muslimisierung ganzer Stadtteile: SPD-Politiker tritt aus Protest zurück
11.02.2020

Der angekündigte Rücktritt der CDU-Chefin ist in aller Munde. Der Rücktritt des stellvertretenden Essener SPD-Vorsitzenden Karlheinz Endruschat wurde von den Medien nicht thematisiert. Seine Entscheidung ist aber symptomatisch genug und spiegelt die aktuelle Situation in der Parteilandschaft des Landes sehr einleuchtend wider. „Weil die SPD die Probleme durch die Einwanderung nicht ernst nehme, habe ich die Partei verlassen“, sagt Endruschat. Die Muslimisierung ganzer Stadtteile sei ein akutes Problem. Und zwar nicht nur für Essen, wo der Ex-Politiker lebt. In der SPD sowohl in Essen, als auch in Nordrhein-Westfalen und im Bund fehle aber ein Interesse „die Probleme rund um die Zuwanderung auch nur anzuerkennen“, so Endruschat.

Der Aufschrei der roten Parteien über die Wahl in Thüringen ist immens. Man spricht von einem Dammbruch, Tabubruch und vielen anderen Brüchen, die in Thüringen zustande gekommen seien. Man spricht aber nicht, dass Deutschland keine Integrationspolitik hat, um die wachsende moslemische Bevölkerung mit den demokratischen Werten vertraut zu machen. Und das ist eine viel größere Gefahr für die Demokratie, als ein imaginärer Deal mit der AfD in Thüringen.  

„Ein führender Essener Sozialdemokrat, den ich nicht namentlich erwähnen möchte, ist inzwischen aus einem Stadtteil mit vielen Migranten in einen Stadtteil mit wenigen Migranten umgezogen. Das erleichtert ihm natürlich, seinem Es-gibt-keine-Probleme-Kurs treu zu bleiben“, erzählt Endruschat. Es ist natürlich schade, dass Endruschat diesen Politiker nicht bei Namen nennen will, denn es sollten einige Fragen an ihn entstehen.

Trotz einer bitteren Enttäuschung über seine Partei will Endruschat nicht zur AfD wechseln. „In der AfD wäre ich fehl am Platze. Die werden auch ohne mich stärker. Leider“, so er. Und wenn ein Politspektakel mit der Dämonisierung der AfD nicht zu Ende geht, wird die Partei nur immer stärker.

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