Politik
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Neue EU-Politiker: Schlimmer geht es immer?
05.06.2019

Die Europäischen Bürger haben gewählt. Die Beteiligung war dieses Mal so groß wie nie. Wer wird denn im neuen EU-Parlament die nächsten fünf Jahre über unser Leben bestimmen? Die Aussichten lassen sich zu wünschen übrig. Nun betrachten wir mal ein paar Mitglieder aus der nächsten Nähe.
 
Ann Widdecombe (Brexit Party, Großbritannien) gehörte früher zur Conservative Party und ist eine Befürworterin der Todesstrafe, die ihrer Meinung nach für eine Abschreckung sorgt. Abtreibung, Homo-Ehe und Klimawandel sind der konvertierten Katholikin ein Dorn im Auge.
 
Christian Terheş (Partidul Social Democrat, Rumänien) unterstützte eine Anti-Korruptions-Bewegung und kritisierte die regierenden Sozialdemokraten noch vor fünf Jahren. Nun ist davon keine Spur. Letztes Jahr unterstützte er das Referendum gegen die Homo-Ehe, das wegen geringer Beteiligung scheiterte. „Die homosexuelle Agenda wird in Rumänien nun noch mehr wüten. Und die rumänische Gesellschaft hat nicht die passenden Antikörper, um sich dagegen zu wehren“, sagte Politiker.
 
Kyriakos Velopoulos (Die griechische Lösung) verkaufte als ehemaliger TV-Moderator die angeblich von Jesus eigenhändig geschriebenen Briefe und Wunder-Cremes. Seine Interessen haben eine Breite von Putin und Fake-News bis Verschwörungstheorien und Ausländerfeindlichkeit.
 
Und last but not least: Silvio Berlusconi (Forza Italia), deren Ruf durch zahlreiche Korruptions- und Sexskandale schon längst ruiniert wurde.
 

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