Politik
Collage
Propaganda statt Bildung? So werden unsere Kinder politisch beeinflusst
08.03.2018

Und wieder kommt es zu einem pädagogischen Experiment an den Schülern. Diesmal wurde die 10. Jahrgangsstufe des Kepler-Gymnasiums in Bayern als Versuchskaninchen ausgewählt. Der „Staatsbürgerkunde“-Unterricht soll die Schüler vor dem rechten Gedankengut schützen. Viele Eltern betrachten dieses Bildungsprojekt als „politische Indoktrination“ ihrer Kinder.
 
Welches Wissen bei diesem Unterricht vermittelt wird, kann man am Beispiel einer Unterrichtseinheit erkennen. „Argumentationstraining gegen Rechts“ lautet die Veranstaltung. Das ist tatsächlich eine ganz wichtige Kompetenz, denn selbst die Politik ist nicht mehr in der Lage, das Multi-Kulti-Mantra und die Willkommenskultur argumentativ zu verteidigen. Die Integration ist gescheitert, die Flüchtlingspolitik hat zum Kampf um Essen an der Tafel geführt. Die Regierung, die an diesen Spannungen im Land schuld ist, wird weiter regieren. Da braucht man tatsächlich ein Talent, um Argumente für den linken Liberalismus zu finden.
 
Vor einem Jahr hatte das staatliche Gymnasium im oberbayerischen Holzkirchen eine ähnliche Veranstaltung zum Thema „Moderner Rechtsradikalismus und neue Rechte“ durchgeführt. Die Referenten stammten dabei ausschließlich aus der linken Szene. Die politische Beeinflussung der Schüler in Deutschland gewinnt an Fahrt.  
 

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