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Rettungsaktionen von Carola Rackete: Mörder, Folterer und Vergewaltiger sind willkommen
30.09.2019

Im Juni ignorierte die deutsche Kapitänin Carola Rackete (31) den Verbot Italiens und legte ihr Schiff „Sea Watch 3“ mit 53 libyschen Flüchtlingen an Bord im Hafen von Lampedusa an. Ihre Rettungsaktion wurde von der deutschen Politik gefeiert und sie wird beinah bei jedem Anlass medial präsent. Nun liegt der Verdacht nah, dass die Heldin nicht nur Unschuldigen bei der Flucht geholfen hat: unter Flüchtlingen befanden sich Mörder, Folterer und Vergewaltiger.

 

Mohammed C. (27) aus Guinea, und die beiden Ägypter Hameda A. (26) und Mahmoud A (24) wurden von den Flüchtlingen, die später mit dem italienischen Rettungsschiff „Alex“ ans Land gingen, als ihre Peiniger im Aufnahmelager in Messina erkannt. Die Polizei nahm die Verdächtigen fest. Davon berichtete die Zeitung „Il Giornale“, die ihre „zuverlässigen Quellen“ nicht preisgab. Zu den Foltermethoden der Festgenommenen gehörten brutale Schläge, Gewehrschüsse und Elektroschocks. Die Folter zählt zu dem Hauptgrund für die Flucht aus Libyen.

 

Der Ankunft der Verdächtigen wurde mit dem 29. Juni datiert und an dem Tag gingen auch die geretteten Flüchtlinge vom Bord der Sea Watch 3 ans Land. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass sie mit am Bord waren. “Wir können nicht scannen, wer die Leute sind. Die kommen ohne Pässe“, erwiderte der Sea-Watch-Sprecher Ruben Neugebauer gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Damit hat er das Problem eigentlich gut erfasst. “Sie hat nicht nur die Gesetze gebrochen und ein Boot der Finanzpolizei gerammt: Am 29. Juni soll die „Sea-Watch 3“ von Carola Rackete auch drei Migranten in Italien abgeladen haben, denen Gewalt, Vergewaltigung (...) und Mord vorgeworfen wird“, tobte Salvini und forderte von Rackete eine Entschuldigung.

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