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Sechs neue Moscheen für Hamburg: Islamisierung ist „absoluter Quatsch“
10.10.2018

Daniel Abdin ist Ratsvorsitzender der islamischen Gemeinde in Hamburg. Er ist sozial aktiv, gebildet und religiös. Seine Aufgaben erledigt er gewissenhaft, selbstbewusst und erfolgreich. Er hat bereits viel dazu beigetragen, dass eine katholische Kirche in Hamburg in eine Moschee umgewandelt wurde. Nun hat er für sich ein neues Ziel gesetzt: In der deutschen Elb- Metropole sollen weitere sechs neue Moscheen entstehen. 
 
„Die These, dass Muslime das Abendland islamisieren, ist absoluter Quatsch. Wir sind eine Minderheit“, sagt Abdin in einem Interview mit „Focus“. Es fällt ihm allerdings schwer zu erklären, warum eine Minderheit sechs Moscheen in einer Stadt haben sollte. Später bringt er es auf den Punkt: „Die Geschichte hat gezeigt: Bisher wurden Kirchen in Moscheen und umgekehrt Moscheen in Kirchen nur durch Kriege gewandelt. Und meine ist die erste, die durch friedlichen Dialog umgewandelt wurde. Und das macht mich stolz!“
 
Selbstverständlich kann er auf seine Leistungen stolz sein. Als Leiter der islamischen Gemeinde muss er die Interessen der Muslime durchsetzen. Was er mit großem Erfolg auch macht. Das Problem ist, dass die staatlichen Behörden, welche die nationalen Interessen des Staates vertreten sollen,ihre Aufgaben im Unterschied zu Abdin nur mangelhaft erledigen . 
Die Folge daraus ist die fortschreitende Islamisierung der Bevölkerung, welche sich tatsächlich durch friedlichen Dialog und einvernehmlich vollzieht. 

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