Politik
Sakala / Shutterstock.com Symbolfoto
Stockholmer Migranten behindern Anti-Terror-Aktionen

Die Stockholmer Polizei fahndet nach Terror-Verdächtigten weiter und stößt dabei auf Hindernisse, die seit Längerem bekannt sind, doch nicht öffentlich thematisiert werden.  Nach der Festnahme des 39-jährigen tatverdächtigen Usbeken wollten die Polizeibeamten eine Frau und ihren Sohn festnehmen. Es besteht der Verdacht, dass die beiden Verbindungen zu dem mutmaßlichen Attentäter und der Terrormiliz Islamischer Staat haben. Als die Polizisten im Stockholmer Vorort Tensta antrafen, wurden sie mit Steinen beworfen.
 
Tensta ist ein Stadtteil von Stockholm, der überwiegend von Migranten bewohnt wird. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Beispiel für berüchtigte „No-Go-Areas“, in denen kriminelle Banden die Straßen beherrschen. Die Polizei und „Außenstehende“ sind dort unerwünscht. Was passiert, wenn die Polizei diese in sich geschlossene Welt betritt, konnte die ganze Welt vor Kurzem beobachten: Brennende Autos, geplünderte Geschäfte und Gewalt gegen die Polizisten. Das war die Reaktion der Migrantenviertel auf die Festnahme eines mutmaßlichen Drogenkriminellen. Der Festgenommene wohnte in Tensta.
 
Die schwedischen Politiker ziehen es vor, gravierende Missstände der komplett gescheiterten Integrationspolitik nicht zu sehen. Als Donald Trump auf die akuten Integrationsprobleme in Schweden hingewiesen hatte, wurde seine berechtigte Warnung mit Spott und Häme überschüttet.
 
Auch nach dem Terroranschlag will Schweden keine Konsequenzen aus ihrer fatalen Vogel-Strauß-Politik ziehen. Stockholmer Bürgermeisterin Karin Wanngard pries bei der am Wochenende stattgefundenen „Demonstration der Liebe“ ihre "durch Offenheit und Toleranz charakterisierte Stadt". In dem Stadtviertel, wo die Bürgermeisterin wohnt, werden allem Anschein nach die Polizeibeamten nicht mit Steinen beworfen. Noch nicht. 

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