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Zwangsislamisierung: Schule verbietet Weihnachtsmann?
06.12.2017

Die gesellschaftlichen Spannungen in den europäischen Staaten werden immer größer. Integrationsprobleme gehen mit Anpassungsversuchen der Behörden einher. Multikulti-Werte verwandeln sich in Zwangsislamisierung der christlichen Welt. In Österreich gibt es einen neuen Skandal um die Weihnachtsfigur Nikolaus. Eine Wiener Grundschule hat angeblich  ein "Hausverbot" für den Nikolaus verhängt. Die rechtspopulistische FPÖ hat diesen Vorfall aufgenommen, um die Stimmung gegen Migranten zu machen. 
 
„Der Nikolo darf nicht sterben!" fordert die FPÖ in einer Pressemitteilung und sorgt sich um „traditionelle, christliche und heimische Feste", die „massiv in Gefahr" seien. Der für die Schule zuständige Stadtrat geht in die Defensive und behauptet, dass der Presse-Bericht über ein angebliches Hausverbot für den Nikolaus „vollständig falsch sei“. Die Zeitung „Österreich“ beharrt auf Wahrhaftigkeit ihrer Informationen und weist auf Aussagen der zahlreichen Eltern hin, die sich über die Politik der Schule beschwert hatten.
 
Der Fall löste eine heftige Diskussion aus. Die FPÖ fordert "den sofortigen Stopp dieser skandalösen Zwangsislamisierung". Im Januar finden Parlamentswahlen in Niederösterreich statt. Die Panne der schulischen Behörde kann Bonuspunkte für die rechtspopulistische Partei bringen.

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