Wirtschaft
Allah-Alarm: H&M blamiert sich wieder
05.02.2018

Und wieder steht die Modekette H&M im Zentrum eines Skandals. Es scheint, dass der Vorstand des schwedischen Konzerns überhaupt keine Ahnung hat, was moralisch gut und was nicht ist.
 
Viele grübeln bist jetzt darüber, wie die Modekette eine rassistische Werbung produzieren konnte. Es ist doch ganz offensichtlich, dass ein schwarzer Junge in einem T-Shirt mit der Aufschrift „Der coolste Affe im Dschungel“ nur Ärger auslösen konnte. Eine Redewendung besagt: Ein gebranntes Kind scheut das Feuer. Die Volksweisheit trifft im Falle mit H&M voll zu. Die wegen des Skandals fast pleite gewordene Firma reagierte ganz seltsam auf die neue Kritik einiger Internet-Nutzer und nahm diesmal bunte Socken aus dem Handel.
 
Einige Nutzer haben an der Zeichnung der Socke den arabischen Schriftzug „Allah“ erkannt. Man muss allerdings die Socke zuerst auf den Kopf stellen. Ein völliger Unsinn. Das Modehaus reagierte aber noch absurder als der Vorwurf selbst. „Wir entschuldigen uns, falls dieses Motiv jemanden beleidigt hat“, kommentierte die H&M-Pressestelle. Die verdächtigten Socken wurden aus dem Sortiment genommen. Die Reaktion bewies, dass das Modehaus überhaupt nicht in der Lage ist, berechtigte Vorwürfe von absurden zu unterscheiden. 

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