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Private Pakete ins Büro? Mit diesen Konsequenzen müssen Sie rechnen
05.12.2017

Onlineshopping ist praktisch, es gibt jedoch ein Aber. Die Zustellung wird ausgeliefert, wenn viele noch bei der Arbeit sind. Man könnte das Paket in der Poststelle abholen. Allerdings nur bis 18 Uhr. Und wenn man länger arbeitet, was dann?
 
Viele Arbeitnehmer lösen dieses Problem, indem sie private Pakete ins Büro liefern lassen. Grundsätzlich ist das nicht verboten. Es besteht allerdings kein rechtlicher Anspruch darauf. Das bedeutet, dass der Chef das Recht hat, die privaten Lieferungen zu verbieten. Wer gegen diese Hausregelung verstößt, kann eine Abmahnung bekommen.
 
 "Wenn private Angelegenheiten generell verboten sind, gilt das auch für die Zustellung privater Pakete", erklärt Rechtsanwalt Axel Döhr. „In einigen Unternehmen finden sich solche Angaben in der Betriebsordnung." Doch selbst wenn die Betriebsordnung kein Wort darüber erhält, empfiehlt Döhr, diese Frage dennoch mit dem Vorstand zu klären, um mögliche Ärgernisse zu vermeiden. 

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