Wirtschaft
shutterstock.com
Deutsche Telekom steckt so hinter dem Diesel-Skandal?
07.08.2017

Diesel-Verbot ist seit Monaten das Thema Nummer eins in Deutschland. Das Thema ist wichtig nicht nur für Millionen Autofahrer, die Diesel-Fahrzeuge nutzen, es geht grundsätzlich um die Zukunft der deutschen Automobilindustrie. Es sei dahingestellt, ob die deutschen Automobilhersteller wenig Beachtung der Umweltfragen schenkten, oder mit der technischen Entwicklung nicht Schritt halten konnten. Die Tatsache ist, dass hinter jeder Kampagne jemand steht. Der Diesel-Skandal ist keine Ausnahme.
 
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ist ein kleiner Öko-Verband mit nur 273 Mitgliedern, der sich vehement für Diesel-Fahrverbote einsetzt. Mit billigen Slogans wie „Diesel-Abgase töten!“ und „BMW, Daimler und VW verhindern saubere Luft“ zieht der Verband durch Deutschland, um Stimmung gegen die führenden deutschen Autohersteller zu machen. Nach einer Recherche der Süddeutschen Zeitung ist der Verband nicht so uneigennützig, wie er sich ausgeben will.      
 
Der größte Unterstützer des Verbands ist die Deutsche Telekom. Nach Angaben der Zeitung hat der Telekommunikationsriese allein 2015 ca. 200.000 Euro an den Verband überwiesen. Warum? Die Telekom ist eng mit den Branchen erneuerbare Energien und Recycling verbunden. Ein Zufall? Kaum zu glauben. Ein weiterer Unterstützer des Verbandes ist der japanische Automobilhersteller Toyota. Und wieder ein Zufall: Die Japaner verkaufen keine Dieselautos. Geht es also wirklich um saubere Luft?    

Tweet