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Pleite? Kann diese Geschäftsidee die Kaufhauskette noch retten?
28.03.2018

Das Kaufhaus Karstadt ist pleite, seine Aktien kosten 0,0002 Euro pro Stück, seine Filialen sind größtenteils geschlossen. Unerwartet verkündet Karstadt-Chef Stehan Fanderl ein Comeback des Unternehmens mit neuen Geschäftsideen auf den Markt.
 
Im Geschäftsjahr 2016/17 verzeichnete das Unternehmen erstmals seit zwölf Jahren einen kleinen Gewinn. Diese Tatsache gibt Anlass zum bedingten Optimismus des Karstadt-Chefs. Mit neuer Strategie hofft Fanderl das Kaufhaus aus der Insolvenz zu retten. Bis Jahresende sollen fast 50 neue Filialen eröffnet werden, die miteinander digital vernetzt sind. Momenten gibt es bundesweit 30 Filialen. „Es wird stationär nicht bei einer Neueröffnung bleiben. Wir haben ein Portfolio von interessanten Standorten und es ist nicht die Frage ob, sondern wann und an welchen davon ein neues Warenhaus entstehen wird“, so Fanderl.
 
Fanderl will Online- und Offline-Geschäfte umgestalten, um schneller auf die Nachfrage von Kunden zu reagieren. Die Digitalisierung der Filialen soll dazu führen, dass der Kunde die bestellte Ware bereits am Tag der Bestellung bekommt. Fanderl sieht in Lieferschnelligkeit ein Vorteil gegenüber den Konkurrenten. Ein Vorteil, der schließlich zum Erfolg führen sollte.    

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