Wirtschaft
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Die Regierung setzt die Zukunft unseres Landes aufs Spiel?
10.04.2019

Die Politik ist zufrieden mit den Erfolgen der Vergangenheit und richtet sich zu wenig auf die Zukunft aus“, sagt der Fischer-Dübel-Chef Klaus Fischer. Er kritisiert die deutsche Wirtschafts- und Bildungspolitik scharf. Die Industrieentwicklung wird durch eine Reformstau bei der Digitalisierung, der Industrie 4.0 oder der Künstlichen Intelligenz ausgebremst. „China etwa überholt uns bei diesen Themen links und rechts, und Deutschland reagiert kaum“, so Fischer.

 

Klaus Fischer macht das schwache Bildungssystem für den Fachkräftemangel verantwortlich. „Wenn hier nicht schnell nachgebessert wird, setzen wir die Zukunft unseres Landes aufs Spiel“, betont er. Die mögliche Weltwirtschaftskrise wäre Fischer zufolge teilweise auch ein selbstverschuldetes Problem. Als Beispiel nennt Fischer „das uneinige und führungslose Europa, in dem fast alle Staaten nur noch an ihr Wohl denken, und zunehmend radikale Tendenzen in vielen Ländern weltweit“.

 

Das auf die Befestigungssysteme spezialisierte Unternehmen agiert in 35 Ländern und spürt alle diese Entwicklungen auf eigenem Leib. „Auch beim Brexit gehen wir davon aus, dass wir davon in Großbritannien und in Irland betroffen sind, weshalb wir uns entsprechend vorbereitet haben“, sagte Klaus Fischer.

 

 

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