Wirtschaft
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Familienleben ohne Kitas: Eltern sind verzweifelt
26.03.2020

Corona-Pandemie stürzt viele Aspekte unseres Lebens zunehmend in die Krise. Dabei sind das nicht nur das Gesundheitssystem und die Wirtschaft, die stark davon leiden. Auch das Privatleben der Menschen steht bei vielen Menschen unter Beweis. Eines ist schon jetzt klar: Aus der Corona-Krise werden wir viel lernen müssen.

Das Familienleben und die Erziehung erleben gerade ihre schweren Zeiten und zwar deshalb, weil alle Familienmitglieder zwangsweise mehr Zeit miteinander verbringen müssen. Es wird schon die Zunahme der häuslichen Gewalt prophezeit. Außerdem da die Schulen und Kitas geschlossen sind, muss man sich plötzlich selbst um die Erziehung seiner Kinder kümmern. Aus der Übung sind viele Eltern schon längst gekommen.

„Viele Eltern sind verzweifelt“, sagte Ingo Penner, Leiter der „Kinder-Arche“ in Sindlingen. Damit ungeübte Mütter und Väter nicht komplett an den Aufgaben scheitern, startete die Frankfurter Einrichtung „Terminal for Kids“ ein Multimedia-Bespaßungsangebot für deren Nachwuchs. Basteleinleitungen, Spiele und Bewegungslieder werden über die internen Eltern-Chats und YouTube übertragen. „Und an den Kindern gehen die Schließungen auch nicht spurlos vorbei. Sie vermissen ihre Gruppen, freuen sich riesig, die Stimmen ihrer Erzieher zu hören oder sie in den Videos zu sehen“, erklärte Penner.

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