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Gefährliche Airbus-Maschinen: Technische Probleme wurden bis jetzt nicht behoben
24.07.2019

Seit einiger Zeit darf Boeing 737 wegen Software-Up-Dates-Problem nicht mehr fliegen. Nun warnte die europäische Luftfahrbehörde EASA Piloten auch vor dem Airbus 321neo. Es könnten Probleme mit der Steuerung auftreten, wenn das Flugzeug bei der Landung vom Computer unterstützt wird.

 

Unter bestimmten Voraussetzungen können Piloten eine eingeschränkte Kontrolle über die Maschine haben. Eine „übermäßige“ Reaktion trat während des Entwicklungstests beim Nase-hoch- oder Nase-runter-Verhalten. Laut Behörde gab es beim laufenden Betrieb bis jetzt aber keine Komplikationen.

 

Diese Warnung erinnert an die verhängnisvollen automatischen Nase-runter-Manöver im Fünf-Sekunden-Abstand, die durch den Flugcomputer (MCAS) des Boeing Max 737 ausgelöst wurden. Das war der Grund für Abstürzen in Indonesien und Äthiopien. Fachwebseiten interpretieren die Hinweise dahingehend, dass es sich um Probleme mit der Steuerungssoftware handeln könne. Betroffen seien demnach das Querruder und das Höhenleitwerk. Die Fachwebseite aero.de weist darauf hin, dass es um Probleme mit der Steuerungssoftware geben könne und das Flughandbuch zur A321neo "flugbetriebliche Einschränkungen" vermerkt habe. Airbus arbeitet zurzeit an einer Lösung.

 

 

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