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Geheim: So kehrt „Gold der Deutschen“ heim
23.12.2016

"Wo ist das Gold der Deutschen?" stellte CSU-Politiker Peter Gauweiler im Jahr 2012 eine provokante Frage, die eine Reihe von Verschwörungstheorien ins Leben gerufen hat. Die Goldreserven wurden in der US-Notenbank Fed und der Banque de France aufbewahrt. Es kam schnell zur Verbreitung der Gerüchte, dass der Goldschatz nicht mehr existiert. Die Bundesbank hat sich entschieden, die Goldreserven zurück in die Heimat zu holen. 

Auf streng geheimen Wegen begann die Beförderung der goldenen Barren nach Frankfurt. Seit 2013 Jahr wurde Gold tonnenweise über den Rhein und den Atlantik nach Deutschland gebracht. 647 Tonnen sollen bis zum Jahr 2020 nach Frankfurt verlagert werden. "Wir liegen sehr gut im Zeitplan und sind uns sicher, dass wir unser Ziel vor 2020 erreichen werden", betont Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele.

Das deutsche Gold, das der Bundesrepublik gehört, wurde aus historischen Gründen im Ausland aufbewahrt. Wirtschaftswunderjahre (zwischen 1950er und 1960er) führten dazu, dass die Goldreserven der Bundesrepublik rasant stiegen. Das waren jedoch die Zeiten des Kalten Krieges, deswegen wollte die damalige deutsche Regierung die Goldreserven möglichst weit von der Landesgrenze verwahren. Nach dem Ende des Kalten Kriegs ist dieses Argument hinfällig geworden.

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