Wirtschaft
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Digitales Geld fordert erstes Mordopfer
20.09.2017

Während die Finanzexperten darüber streiten, ob die Internetwährung eine Zukunft hat, bestimmt das ungreifbare Geld bereits unser Leben. Zum ersten Mal ist es zu einem echten Mordfall wegen der Digitalwährung Bitcoin gekommen.
 
Die Leiche eines 22-jährigen Mannes wurde in seinem Wagen gefunden. Die Ermittler haben schnell dem Mörder auf die Schliche gekommen. Der Täter hat sein Opfer umgebracht, um sich den Zugang zu seinem Bitkoin-Konto zu verschaffen.
 
Nach dem Bericht des IT-Sicherheitsdienstes FireEye wurde die Internetwährung zur Bereicherungsquelle auch für das nordkoreanische Regime. Nordkoreanische Hacker greifen die Börsen an, um das digitale Geld zu erbeuten. Der UN-Sicherheitsrat hat nahezu alle wichtigen Exportbranchen des Landes blockiert. Das Regime hat jedoch die Möglichkeit gefunden, sich zu finanzieren. Die Internetwährung garantiert die Anonymität und ist keinen staatlichen Kontrollen unterworfen.
 
„Jeder, der mit der Bitcoin-Software online geht, wird Teil der Bitcoin-Community und damit auch Teil der Bitcoin-Betreibergemeinschaft. Deshalb bedarf es auch keiner Institutionen wie der Zentralbank, die das Ganze steuern und lenken, weil die Gesetze dieser Währung in der Software verankert sind“, erklärt Oliver Flaskämper, Vorstandsmitglied und Gründer der Bitcoin Deutschland AG, den wichtigsten Unterschied von Bitcoin zu klassischen Währungen. Wie auch das traditionelle Geld wird das digitale Geld Verbrechen und Sünden mehren.  

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