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Keime in der Spülmaschine: DAS müssen Sie beachten
10.10.2019

Die Spülmaschinen haben unseren Alltag gewaltig verändert. Und zwar sehr positiv. Viele Besitzer machen sich die Mühe, das Geschirr vor dem Waschgang noch zu reinigen. „Das ist absolut überflüssig“, meint Rainer Stamminger, Professor für Haushalts- und Verfahrenstechnik an der Universität Bonn. Die eingebauten Sensoren sorgen dafür, dass die Maschine den Grad der Unsauberkeit einschätzen und aufgrund der vollzogenen Analyse die Stärke des Waschgangs einstellen kann. Es gibt jedoch ein Aber.

Erstens muss man sich vergewissern, dass die Maschine tatsächlich über die Schmutzsensoren verfügt. Viele moderne Geräte sind mit diesen Sensoren versorgt. Es ist aber kein Muss. Zweitens müssen gröbere Essensreste nach wie vor per Hand entfernt werden. Die Sensoren liefern die Information über den Zustand des Geschirrs, sie sind aber nicht in der Lage, den Waschgang radikal zu verändern. Es wird nur der Wasserdruck und die Wassermenge angepasst. 

Man darf auch nicht vergessen, dass die Spülmaschine selber einer grundlegenden und systematischen Reinigung bedarf. Sonst können sich gefährliche Keime bilden. „Einmal im Monat sollte das Intensivprogramm angestellt werden“, sagt Cecilia Meusel von „Stiftung Warentest“. Das intensive Waschgang-Programm töte die Keime und entfernt die Ablagerungen, sodass die Waschmaschine länger im Betrieb bleiben kann.

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