Wirtschaft
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Klopapier für Ministerien: Das sind die Spitzenreiter bei Verbrauch
08.04.2020

Der Kampf gegen Coronavirus wird in die Geschichte Deutschlands eingehen. Aber es wird im Lande auch um alltägliche Dinge wie Toilettenpapier gekämpft und dieser Kampf scheint, auch historische Maßstäbe zu haben. Wo werden denn die ganzen Unmengen von diesem Hygieneartikel verbraucht?

Und das sind keine in den Homeoffice geschickten Menschen, die von heute auf morgen von Zuhause arbeiten müssen, die den Verbrauch steigen lassen. Laut dem Internetportal Wettbasis wurden 89.700 Euro von den Ministerien für Hygienepapier schon im Jahr 2018 ausgegeben. Der Spitzenreiter ist ausgerechnet das  Umweltministerium, obwohl die Umweltschützer  das Wegwerfpapier bereits kritisierten, denn nachhaltig lässt sie sich kaum produzieren. Rund 24.000 Euro im Jahr wird von dem Ministerium für dieses Hygienemittel ausgegeben.

Die Studie erwähnt leider nicht, ob es sich dabei um ein Normal- oder ein Recycling-Toilettenpapier handelt. Immerhin bekommt ein Mitarbeiter des Umweltministeriums  etwa 85 Rollen davon. Auch andere Ministerien sparen daran nicht. Der Rollenverbrauch des Verkehrsministeriums liegt mit 15.000 Euro Klopapier-Gesamtausgaben und 53 Toilettenpapierrollen pro Kopf auf dem Platz zwei. Wie die Sparsamkeit geht, zeigt logischerweise die Bonner Mitarbeiter des Familienministeriums. Die kommen mit nur acht Rollen Toilettenpapier pro Jahr aus.

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