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Mysteriöser Fall: Öffentliche Toiletten spucken 100 000 Euro aus
19.09.2017

Über diesen mysteriösen Fall spricht die ganze Schweiz. Man sagt im übertragenen Sinne „Geld ins Klo spülen“. In Genf hat jemand tatsächlich Geldscheine im Wert von 100.000 Euro in öffentliche Toiletten geworfen. Einige Toiletten wurden sogar verstopft.
 
 Alles spricht dafür, dass es eine absichtliche Entsorgungsaktion war. Erstens wurden mehrere Toiletten für die Entsorgung der Geldscheine benutzt. Zweitens wurden Banknoten zuerst in kleine Stücke geschreddert. Nicht alle Klos kamen mit der Spülung klar. Drei Restaurants und eine Bank mussten Sanitätsinstallateure rufen. So kam die ganze Geschichte ans Licht.
 
Damit war die mysteriöse Geschichte nicht beendet. Ein Anwalt hat alle betroffenen Einrichtungen aufgesucht, und Schadenkosten im Auftrag eines anonymen Schadenverursachers erstattet. Die schweizerische Justiz ist verwirrt. Das Zerschneiden von Geldscheinen ist nicht verboten. Die Schäden sind erstattet. Trotzdem will die Justiz an diesem Fall  dranbleiben. Es gehe darum, die Herkunft der Scheine zu klären, denn diese könne zweifelhafter Natur sein, sagte Justizsprecher Vincent Derouand.

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