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Neuer Chef: So geht es weiter mit IKEA
29.01.2018

Ikea-Gründer Ingvar Kamprad hat aus Holzgeschäft ein Imperium aufgebaut, das unser Zuhause verändert hat. Nun ist der König tot, und viele fragen sich, wie sich der Möbelriese weiter entwickelt. Die Unruhe der Investoren ist verständlich, denn Kamprad war eine einzigartige Person, die durch Kreativität und Geschäftstalent das Unternehmen zur Spitze seines Sektors führte.
 
„Er arbeitete hart, war stur, warmherzig und verschmitzt", würdigte Ikea den Unternehmensgründer. Um neue Geschäftsideen zu finden, fuhr Milliardär mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit. Das Konzept war, wachsende Einkaufsmengen in sinkende Einkaufspreise zu verwandeln. Um das Konzept zu realisieren, musste Kamprad wissen, was Otto-Normalverbraucher für sein Zuhause braucht. Aus den Gesprächen in öffentlichen Verkehrsmitteln schöpfte Kamprad seine Geschäftsideen.
 
Was bedeutet den Tod des 91-Jährigen für die Zukunft von Ikea? Drei seine Söhne müssen das Imperium weiterführen. Die Beispiele von Aldi und H&M zeigen aber, dass Verwandte vererbte Imperien zum Ruin führen können.

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